In folgendem Artikel berichtete die Rhein-Neckar-Zeitung von der Weinheim-Tagung:

Beim Empfang für die Corpsstudenten stellte OB Bernhard einige Bauprojekte seiner Stadt vor

Weinheim. (keke) Lukas Rebentisch zeigte sich zum Auftakt der diesjährigen Tagung des Weinheimer Senioren Convents (WSC) und des Weinheimer Vereins Alter Corpstudenten (WVAC) selbstbewusst. „Wir sind wieder hier“, bekannte der Erste Vorort-Sprecher beim Empfang der Stadt im Bürgersaal des Alten Rathauses.

Zwischen 300 und 400 Angehörige von rund 40 studentischen Corps bevölkern seit Donnerstag und bis Sonntag Weinheim und die Wachenburg. „Weinheim macht happy“, bezog sich Rebentisch auf das „Happy-Video“, das die Stadt derzeit auf You Tube ins beste Licht rückt. Mehr als 10.000 Internet-Benutzer haben das Video angeklickt und den „Daumen-hoch-Button“ betätigt. Die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Weinheimer beeindrucke vor allem diejenigen Corpsangehörigen, die zum ersten Mal die Zweiburgenstadt besuchten. Eine Konstante aufseiten des WSC stellt dessen Wertschätzung der kulturellen und sozialen Arbeit dar, die in Weinheim „ausgeführt und an den Tag gelegt wird“, so der Vorort-Sprecher.

In Anspielung auf den 750. Geburtstag „Winenheims“ überreichte er OB Heiner Bernhard einen Scheck über 750 Euro – für das Museum der Stadt. Weitere 750 Euro gingen an Uwe Gerbich-Demmer, den Vorstand des in Lützelsachsen beheimateten Pilgerhauses.

Als gemeinnütziger Verein und Mitglied des Diakonischen Werks der Evangelischen Landeskirche Baden bietet die 1850 gegründete Einrichtung der Jugend- und Behindertenhilfe Menschen mit Unterstützungsbedarf Beratung und Begleitung. WVAC-Vorsitzender Dr. Christian Possienke stufte die Tagung als ein „großes Familienfest“ ein, in dessen Rahmen man eine „honorige Tante“ besucht: Man treffe alte Bekannte, schließe neue Freundschaften. „Wir erhalten eine herzliche Gastlichkeit, die es in dieser Weise nicht überall gibt.“

„Wer nach Weinheim will, ist willkommen“

Bernhard streifte die städtebaulichen Veränderungen, die Weinheim in den vergangenen zwölf Monaten „ein weiteres Stück attraktiver gemacht“ hätten. Als noch unerledigte Hausaufgabe bezeichnete er die demnächst beginnenden Arbeiten zur Umgestaltung des Dürreplatzes. Beim nächsten Besuch der Studentenschaft 2015 sei man mit der baulichen Ertüchtigung der Innenstadt „dort angekommen, wo wir seit Jahren hinwollen“.

Corpsangehörige seien ihm auch als Neu-Weinheimer herzlich willkommen. Ankömmlinge müssten sich aber beeilen, so der OB mit Blick auf die rasche Besiedlung des Neubaugebiets „Lützelsachsen Ebene“. Rund 43.700 Einwohner zählte Weinheim zum Jahreswechsel: „Mittlerweile dürften wir auf die 44.000 zugehen.“ Und noch eine andere Zahl erfreute das Stadtoberhaupt: Im fünften Jahr hintereinander ist die Anzahl der Übernachtungen gestiegen: „138.000 Mal übernachteten 2013 Gäste in der von Ihrer Wachenburg überkrönten Zweiburgenstadt.“ Am Samstagabend startet dort auch der traditionelle Fackelzug.

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung