In der Mitteldeutschen Zeitung war am 16.05.2011 folgendes zu lesen:

Gut Zehringen war Treffpunkt für die Corpsstudenten. (FOTO: HEIKO REBSCH)

Gut Zehringen war Treffpunkt für die Corpsstudenten. (FOTO: HEIKO REBSCH)

Wie vielen nicht mehr bekannt sein dürfte, war das Stadtbild von Köthen bis Ende der zwanziger Jahre des vorherigen Jahrhunderts durch zahlreiche studentische Verbindungen geprägt, deren Verbindungshäuser über die gesamte Stadt verteilt waren. Um diese Traditionen der ehemaligen Köthener Verbindungen zu pflegen, aber auch aus Interesse an der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung dieser Stadt, finden sich seit einigen Jahren in regelmäßigen Abständen Corps in Köthen ein, um Traditionspartien auf die Farben der ehemaligen Köthener Corps zu fechten.

So fanden sich auch am Sonnabend das Corps Hannoverania und das Corps Hannovera aus Hannover in Köthen ein, um diese Tradition fortzusetzen. Anwesend waren auch zahlreiche andere Corpsstudenten aus verschiedenen Hochschulstädten Deutschlands, die diesem Ereignis auf Gut Zehringen beiwohnten.

Im Anschluss an die Traditionspartie unternahmen die angereisten Corpsstudenten einen Ausflug in das sachsen-anhaltische Umland und lernten den Goitzsche-See, Ferropolis, das Solar Valley und die Wörlitzer Gärten kennen. Der Samstag fand seinen Ausklang im Golfpark Dessau mit einer traditionellen Fechterkneipe im dortigen Casino.

Die angehenden Akademiker lebten an diesem Wochenende nicht nur die alten studentischen Traditionen der Region fort, sondern konnten sich auch von der jetzigen beeindruckenden Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Anhalt-Bitterfeld und der Attraktivität eines künftigen Arbeitsplatzes in dieser Region überzeugen. Ausrichter des Wochenendes war die Unternehmensgruppe Burchard Führer, die in Dessau ihren Sitz hat und im Landkreis mehrere Altenheime betreibt. Burchard Führer, der selbst Angehöriger dreier beteiligter Corps ist, resümierte abschließend: „Die jungen Leute waren nicht nur beeindruckt von der corpsstudentischen Geschichte der Stadt Köthen, sondern konnten sich mit eigenen Augen ein Bild von den blühenden Landschaften und dem großen Potential dieser Region machen.“

Quelle: http://www.mz-web.de/

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