Offener Brief an alle Journalisten in eigener Sache

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Auftrag der Redaktion von https://www.corpsstudenten.eu wende ich mich heute in diesem offenen Brief an Sie, der nun auch zahlreichen Redaktionen als persönlicher Brief unserer Redaktion unterzeichnet vorliegt. In zahlreichen Beiträgen – exemplarisch seinen Spiegel und Süddeutsche Zeitung genannt – wurde der Wiener Korporationsring Ball 2012 als „Ball von Rechtsextremen“ dargestellt und die mitveranstaltenden Corps und Corpsstudenten in einem Kontext mit Burschenschaften und Rechtsextremen gestellt.

Warum  stellen Kolleginnen und Kollegen in einigen Redaktionen über 200.000 Verbindungsstudenten, wie die hier aufgelisteten bekannten öffentlichen Persönlichkeiten, fälschlicherweise und wider besserem Wissens in die Rechtsextreme Ecke?

Wie können Sie hingerichtete Mitglieder des Widerstandes gegen Adolf Hitler oder ermordete Opfer des Deutschen Herbstes  sowie SPD-Politiker, Vertreter von Glaubs- und Migrationsverbänden und unbescholtene Bürger per Sippenhaft in die rechtsextreme Ecke stellen, nur weil sie auch Bänder und Mützen tragen?

Die Stellungnahme der corpsstudentischen Verbände vom 17. Juni 2011 spricht doch klare Worte.

Mit freundlichen Grüßen
für die Redaktion von https://www.corpsstudenten.eu
Claus Michael Sattler 

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