„Rhenania“ engagiert sich für die Universität (Zeitungsbeitrag)

In der Badischen Zeitung erschien folgender Artikel am 9.05.2012 abgedruckt:

Das Corps Rhenania, Freiburgs älteste Studentenverbindung, feierte sein 200. Stiftungsfest, der Kaisersaal im Histo­rischen Kaufhaus war voll besetzt. So viel Rhenanen waren gekommen, dass alle, die keinen Platz mehr fanden, den Festakt per „Public Viewing“ nebenan am Monitor im Kaminzimmer verfolgen mussten. Zum Gratulieren war auch Hans-Jochen Schiewer, der Rektor der Albert-Ludwigs-Universität, gekommen. Er blickte auf die Geschichte des Corps und auch auf dessen Bildungsstiftung, die nicht nur Mitgliedern, son­dern allen Studentinnen und Studenten offenstehe. Dass sich Alumni, also ehe­malig Studierende, für ihre Universität engagieren, sei in „höchstem Maße vorbildlich und wegweisend“, so Schie­wer. Er bekam einen Scheck über 15.600 Euro, mit dem über das Projekt „Stay“ eine jure Wissenschaftlerin gefördert wird. „Es steht uns als reinem Männer­corps gut an, wenn wir eine Wissen­schaftlerin fördern“, meinte Walther Wever, erster Kurator der Bildungsstiftung.

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Narben als Zierde – die Bruderschaft Saxonia und das Fechten

Der Autor  Max Schlenker  veröffentlichte im Rahmen der Serie „Karlsruhe: Stadtgeschichte – Objekt des Monats im Stadtarchiv“ folgenden Artikel:

Wir blicken auf sieben junge Studenten. Alle tragen die Uniform ihrer Studentenverbindung, des Corps Saxonia Karlsruhe, bis auf den Mittleren. Sein Kopf ist von Blut überströmt, er hat dort zahlreiche Wunden. Man könnte meinen, hier habe sich etwas Schreckliches ereignet, doch die Studenten auf dem Bild scheinen recht gut gelaunt zu sein, sie lächeln. Am besten gelaunt scheint sogar der Student zu sein, der so stark verwundet ist, sein Grinsen ist am stärksten. Doch warum ist dieser junge Mann so gut gelaunt?

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Corpsstudenten – Zwischen Traditionen und Vorurteilen

Der Redakteur  R. Günther veröffentlichte in der Dezemberausgabe der Zeitschrift KA.mus – Das Hochschulmagazin für Karlsruhe folgenden Artikel:

Ein akkurater Seitenscheitel ganz im Zeichen der 50er Jahre, gebändigt von Pomade an den Seiten, um die perfekte Glätte zu erhalten, ein gebügeltes, hellblaues Hemd in die rote Stoffhose gesteckt, gefolgt von einem dunkelblauen Kaschmirpullover mit Rautenmuster, der lässig über die Schultern gelegt ist, ein dunkelblauer Flechtgürtel und braune Segelschuhe – die klassische Vorstellung eines Verbindungsstudenten.

Doch was verbirgt sich hinter diesem Erscheinungsbild und hinter einer Verbindung? Sind sie wirklich frauenfeindlich, konservativ, eine Karriereseilschaft und eine Saufgesellschaft? Oder handelt es sich gar um einen sektenhaften, antidemokratischen Geheimbund mit Hierarchiegedanken, deren Mitglieder um ihre Ehre kämpfen?

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