Der Journalist Roland Lüders berichtete am 1. Juni 2001 über die Verleihung der Klinggräff-Medaille folgendes:

Brillante Leistungen im Studium und überdurchschnittliches soziales Engagement in ihrer corpsstudentischen Gemeinschaft: Nur Studenten, die diese Fähigkeit besitzen, haben eine Chance auf Verleihung der Friedrich-von-Klinggräff-Medaille. Die wird seit 1986 vom Stifterverein Alter Corpsstudenten verliehen und ist in der Regel mit einem Förderpreis von 5000 Mark für die Unterstützung bei weiteren wissenschaftlichen Arbeiten verbunden. Am Freitag wurden in Bad Kösen acht Corpsstudenten mit der Medaille geehrt.

Bad Kösen. Brillante Leistungen im Studium und überdurchschnittliches soziales Engagement in ihrer corpsstudentischen Gemeinschaft: Nur Studenten, die diese Fähigkeit besitzen, haben eine Chance auf Verleihung der Friedrich-von-Klinggräff-Medaille. Die wird seit 1986 vom Stifterverein Alter Corpsstudenten verliehen und ist in der Regel mit einem Förderpreis von 5000 Mark für die Unterstützung bei weiteren wissenschaftlichen Arbeiten verbunden. Wobei zu den Kriterien für die Preisvergabe noch ein weiterer hinzukommt: der Zeitfaktor. „Nur Studenten, die ihr Studium in der Regelstudienzeit abschließen, haben eine Chance auf Auszeichnung“, betonte Dr. Philipp W. Fabry, Vorstandsvorsitzender des Stiftervereins, gegenüber unserer Zeitung. Wobei bisher fast alle Medaillen-Besitzer diese Zeitvorgabe noch unterboten haben. Zu den 64 Preisträgern kamen nun acht weitere hinzu.

Nach der offiziellen Verleihung auf der Wachenburg, dem Stammsitz des Weinheimer Senioren-Convents (WSC), wurden die Geehrten gestern im Rahmen des Kösener Congresses 2001 des Kösener Senioren-Convents-Verbandes (KSCV) (wir berichteten) in der Wandelhalle des Bad Kösener Kurhauses der Öffentlichkeit vorgestellt. „Der Vorstand des Stiftervereins empfindet auch heute ihnen gegenüber wieder Dankbarkeit“, so Fabry zu den jungen Akademikern. „Dankbarkeit dafür, dass Sie, meine Herren, durch Ihre überragenden Leistungen im Studium und ihren unermüdlichen Einsatz für ihre Corps dazu beigetragen haben, das Ansehen der Corpsstudenten in der Öffentlichkeit zu heben.“

In der Tat lesen sie sich wie Erfolgsstorys, die vom Vorstandsvorsitzenden vorgestellten Kurzbiografien von Dipl.-Ing. Jörg Rochus Hackenberg, Corps Montaniae Aachen (WSC), Dipl.-Phys. Philip Harlfinger, Corps Teutoniae Marburg (KSCV), Dr. Jens Kengelbach, Corps Moenaniae (KSCV), Dipl.-Kfm. Sean Patrick Saßmannshausen, Corps Saxoniae Jena (KSCV), Dipl.-Chem. Georg Seeber, Corps Franconiae Berlin zu Kaiserslautern (WSC), Dipl.-Inf. Lutz Schlesinger, Corps Bavariae Erlangen (KSCV) oder Dipl.-Ing. Alfred Tischler, Corps Erz (KSCV). Nicht nur, dass sie fast alle die Regelstudienzeit unterboten und trotzdem alle genannten anderen Kriterien erfüllten. Bei vielen von ihnen müsste eigentlich noch ein zweiter Titel vor dem Namen stehen, absolvieren sie oder beendeten bereits ein Parallelstudium.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung