Am 21.05.2012 veröffentlichte der Autor „keke“ in der Rhein-Neckar-Zeitung folgenden Artikel:

Auf der Wachenburg wurden erfolgreiche Corpsstudenten - in der ersten Reihe - mit der Klinggräff-Medaille ausgezeichnet. Foto: Kreutzer

Auf der Wachenburg wurden erfolgreiche Corpsstudenten - in der ersten Reihe - mit der Klinggräff-Medaille ausgezeichnet. Foto: Kreutzer

Weinheim. (keke) Seit seiner Gründung 1986 hat der Stifterverein Alter Corpsstudenten bis heute 130 Kösener und Weinheimer Corpsstudenten mit der Friedrich-von-Klinggräff-Medaille ausgezeichnet. Die damit verbundenen Förderpreise von jeweils 4000 Euro zur Unterstützung der weiteren wissenschaftlichen Arbeit belaufen sich mittlerweile auf mehr als 430.000 Euro. „Leistung verdient Anerkennung“, lobte im Rahmen des Festaktes auf der Wachenburg der Vorsitzende des Stiftervereins Alter Corpsstudenten, Prof. Dr. Wolfgang Herr (Mainz), Armin Heinrich Müller (BSc Friso-Cheruskiae), Dr. Jan Thomas Schürmeyer (Saxoniae Hannover), Alexander Ericson Sollee (MA Palatiae) und Friedrich-Carl Vossfänger (MSc, BSc, BA Rheno-Guestphaliae Münster) als Preisträger für „weit überdurchschnittliches Corps-Engagement“, „umfangreiches wissenschaftliches Arbeiten“ sowie ein „zügig und brillant absolviertes Studium“. Prof. Dr. Helmut Mischo (Freiberg) hatte sich in seinem Festvortrag zuvor den „Anforderungen an eine moderne Ingenieursausbildung in einem globalen Umfeld“ gewidmet. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands habe die damalige Hochschullandschaft vor der Aufgabe gestanden, die Hochschulen der neuen Bundesländer „zurück in ein föderalistisches Bildungssystem zu integrieren“, eine „neue Hochschul- und Verbin-dungskultur aufzubauen“ sowie im Rah-men der Bachelor- und Master-Studien-gänge den Umbau der Hochschulland-schaft zu diskutieren. Ohne Professionalität, Kompetenz, Verantwortung, Teamfähigkeit, Mobilität und Fremdsprachenkenntnisse habe ein Student heute kaum Chancen, sich erfolgreich gegen Mitbewerber durchzusetzen, so Mischo. Angehörige von Corpsverbänden, die ihren Mitgliedern dieses „gewisse Quäntchen mehr“ an Information und Lehre mitgäben, seien ihren Kommilitonen gegenüber klar im Vorteil. Die Bewahrung von Frieden, den Einsatz für die Freiheit sowie die Weitergabe der Werte der Corpsgemeinschaft nannte Berghauptmann a. D., Dr. Hartmut Schade (Wiesbaden) im Rahmen des Toten-Gedenkens als Zukunftsaufgaben. Daneben gelte es, Verunglimpfungen des Corps-Studententums, Angriffen auf Corpshäuser oder dem Stören von Kommersen entgegenzutreten. In einem eindringlichen Appell rief Schade die Corpsangehörigen dazu auf, sich sowohl in der akademischen als auch der allgemeinen Öffentlichkeit mit den vertretenen Werten als diejenigen zu zeigen, die „friedlich, tolerant, weltoffen und allen Auswüchsen von rechts und links abhold“, in der Lage seien, der Jugend die Werte zu vermitteln, die in einer zunehmend von rücksichtslosem, gemeinschaftsfeindlichem Gewinnstreben geprägten Welt verloren zu gehen drohten. Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung

http://de.wikipedia.org/wiki/Weinheimer_Senioren-Convent