Am 06.10.2003 veröffentlichte die Mitteldeutsche Zeitung folgenden Artikel des Autors Klaus-Dieter Kramer:

Bad Kösen. Der letzte Wettbewerb innerhalb der Landescupserie Sachsen-Anhalt und die vorletzte Möglichkeit, sich in der Regionalrangliste Süd nach vorn zu schieben oder die Position zu sichern, ließen die Teilnehmerfelder des 22. Rudelsburglaufes in die Höhe schnellen. 110 Frauen und Männer, darunter besonders viele Nachwuchsathleten, gingen auf die Sechs-Kilometer-Distanz, die diesmal auch über die Rudelsburg führte. Der 18-jährige Christian Muth aus Tangermünde machte deutlich das Rennen, doch auch die Naumburger Pascal Schneider (18) und Axel Steinmüller (14) von der Sport- und Spielvereinigung Eintracht Naumburg hielten sich als Dritter und Vierter prächtig. Der Dessauer Friedel Oemus (Jahrgang 1937) lief bei den Männern als Sechster durchs Ziel, aber seine Enkelin Daniela Oemus schaffte das als schnellste Athletin noch vor ihm. Gut wie immer Heinrich Munter von der LG Rudelsburg, der trotz Zahnproblemen bei den Männern Zehnter wurde.

Auf der langen Distanz (mit 80 Startern) war ziemlich schnell alles klar. Zu eindeutig dominierte Michael Zabel von der Landsportgemeinschaft Goseck als Seriensieger dieser Saison das Feld. Auch dahinter gab es in der Reihenfolge Marcel Glaser, dem früheren Naumburger Duathleten, Andreas Berger und Rüdiger Kühn einen von Anfang an fest gefügten Einlauf. Lediglich zwei Handvoll Kinder und Jugendliche probierten sich diesmal im Schnupperlauf.

Das Für und Wider zu den veränderten Streckenführungen und zu durchlaufenden Schleifen sowie dem neuen Start- und Zielort muss sicher noch von den Verantwortlichen ausführlich unter die Lupe genommen werden. Auf jeden Fall hatte der Veranstalter – die Frauen und Männer der Laufgemeinschaft Rudelsburg Bad Kösen um Günter Groh – wieder einen ernormen Aufwand betrieben, um den Athleten beste Voraussetzungen für ihre Wettbewerbe zu bieten. Äußerst schwieriges Terrain zwischen Gradierwerk und Rudelsburg sowie um die Bad Kösener Tennisplätze sorgte für schnelle Entscheidungen und klare Kräfteverhältnisse unter den Startern. Zudem bot der Campingplatz am Saaleufer gegenüber der Katze allen Aktiven und Gästen gute Bedingungen, wofür dem Betreiber, Hans-Jürgen Leps, zu danken ist. Neben den weiteren Sponsoren durfte die LG Rudelsburg auch in diesem Jahr erneut auf die Unterstützung durch den Verband alter Corpsstudenten bauen. Da war der Einsatz des Schatzmeisters Reinhard Mohr als Starter sicher nur der geringste, aber spektakulärste Anteil.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

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