Am 06.06.2003 veröffentlichte die Mitteldeutsche Zeitung folgenden Artikel des Autors Hans-Dieter Speck:

Die diesjährigen von-Klinggräff-Preisträger: Joscha Gussmann (v. l.), Paul Melot de Beauregard und Lars H. Braitinger. (Foto: Hans-Dieter Speck)

Die diesjährigen von-Klinggräff-Preisträger: Joscha Gussmann (v. l.), Paul Melot de Beauregard und Lars H. Braitinger. (Foto: Hans-Dieter Speck)

Bad Kösen. Die Corpsstudenten würdigen ihre besten Geister. Drei von ihnen wurden bei einem Festakt in der Wandelhalle des Kurhauses Bad Kösen geehrt und mit der „von Klinggräff-Medaille“ 2003 ausgezeichnet:

  • Dipl.-Ing. Lars H. Braitinger (Rhenania Stuttgart),
  • Dipl-Ing. Joscha Gussmann (Vandalia-Teutonia Berlin) und
  • Dr. jur. Paul Melot de Beauregard (Corps Franconia München).

„Die Qualität der Preisträger ist oberstes Gebot, sie muss über jeden Zweifel erhaben sein“, sagte der Vorsitzende des Stiftervereins Alter Corpsstudenten, Dr. Philipp Fabry, anlässlich der Vorstellung der Preisträger.

Der Verein, der 290 Mitglieder zählt, hat seit seiner Gründung im Jahre 1986 bis heute 81 Corpsstudenten die „von-Klinggräff-Medaille“ verliehen. An Förderpreisgeldern sind insgesamt 220 000 Euro vergeben worden. „Die Corps“, so Fabry, „verfügen über einen breiten Fundus begabter und im Studium erfolgreicher Studenten.“ Das habe das Selbstbewusstsein der Corpsstudenten erheblich gestärkt und dazu beigetragen, das Ansehen in der Öffentlichkeit entscheidend zu verbessern und Vorurteile zu beseitigen. Die Zahl der auszeichnungswürdigen Kandidaten sei groß.

Die diesjährigen Preisträger sind Beispiele für hervorragende Studienergebnisse und Leistungen in ihren Verbänden. Diplom-Ingenieur Lars H. Braitinger hat das Studium der Elektrotechnik nach neun Semestern mit Auszeichnung bestanden. Diplom-Ingenieur Joscha Gussmann absolvierte sein Studium in der Lebensmitteltechnologie nach zehn Semestern mit „sehr gut“. Und Dr. jur. Paul Melot de Beauregard promovierte mit „cum laude“ und absolvierte ein Masterstudium an der University London mit Auszeichnung.

Die diesjährigen Preisträger entsprechen zugleich den Fachbereichen, die bislang die meisten Medaillenträger stellten: Naturwissenschaftler und Juristen. Sie werden nur noch von den Ingenieuren aller Fachrichtungen übertroffen, die bislang 30 Preisträger stellten.

Die traditionelle Festrede anlässlich der Vorstellung der Preisträger hielt in diesem Jahr Dr. Hans Blume von dem Corps Franconia München. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand eine für die Weiterentwicklung unseres Gemeinwesens wichtige und erstrebenswerte Tugend: Eigenverantwortung und Zivilcourage. Blume ist langjähriges Mitglied des Wirtschaftsrates der Chistlich Demokratischen Union Deutschlands und gilt als Experte für die Sanierung mittelständischer Unternehmen.

Gedankt wurde Dr. Philipp Fabry für zehnjährige Tätigkeit als Vorsitzender des Stiftervereins.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

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