Vereinsfahne der Corps Saxonia Jena geklaut: 2 Männer vor Amtsgericht Jena

Am 31.07.2013 veröffentlichte die Autorin Ruth Hirschel folgenden Artikel in der OTZ Ostthüringer Zeitung:

Gegenüber dem Jenaer Paradiesbahnhof befindet sich die „Sachsenburg“. Hier residiert das Corps Saxonia Jena. In den Farben dunkelblau-hellblau-weiß leuchtet die Vereinsfahne der Studentenverbindung. Um diese ging es in einem Strafverfahren beim Schöffengericht im Amtsgericht Jena.

Jena. Angeklagt waren zwei Männer im Alter von 23 und 25 Jahren. Die Staatsanwaltschaft legte ihnen zur Last, in der Nacht zum 20. Juni 2011 die Saxonia-Vereinsfahne entwendet und einen sich in den Weg stellenden Zeugen geschlagen und getreten zu haben. Bei einer später erfolgten Kontrolle durch die Polizei hätten Peter F. und Jochen P. (Namen geändert) die Beamten beleidigt und getreten.

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VOLLER KONSERVIERUNGSSTOFFE – Ein Erlebnisbericht von Johanne Bischoff und Anna Zimmermann

Arkuetzel_Studentenverbindung_AufwachenAm 18. April 2013 erschien der folgende Artikel der beiden Autorinnen Johanne Bischoff und Anna Zimmermann in der Studentenzeitung „Akrützel“ in Jena:

Das Semester beginnt. Wieder lernt man neue Kommilitonen kennen, hat die üblichen Verdächtigen in der Vorlesung. Dann endlich das Seminar zu „Regulierungsrecht (Vertiefung)“, das im Vorlesungsverzeichnis so spannend schien. Doch was ist das? In der hinteren Reihe sitzt einer, Hemd, Jackett, die Haare lässig nach hinten gegelt und eine riesige frisch genähte Narbe auf der rechten Wange. „Burschenschafter“, schießt es einem durch den Kopf. Schublade auf, Kommilitone rein, Schublade zu, fertig.

Wieder einer von den ewig Gestrigen: nationalistisch, konservativ, sexistisch und nahe am Alkoholikerdasein, wohnt er sicherlich in einem herrschaftlichen Haus, bekommt Praktika in Topunternehmen hinterhergeworfen und ist auf der Suche nach einer Gattin mit akademischen Ambitionen, damit sie ihn auch in Zukunft als Hausfrau ein wenig mit Foucault zur Quiche Lorraine unterhalten kann. Bis dahin schwingt er seinen Degen, trägt zu bestimmten Anlässen ein mehrfarbiges Bändchen schräg über der Brust und ab und an einen Hut. Wenn es nach einigen Litern Bier nötig ist, kotzt er in emaillierte Brecheimer.

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Erlanger «Pfarrerstochter» machte Furore – Lockere Studentenvereinigung ohne Korpszwang erregte wegen ihres Namens Anstoß – Verbot misslang

Am 2.01.2009 veröffentlichte der Autor  Heinrich Hirschfelder folgenden Aufsatz in den Nürnberger Nachrichten oder in der Nürnberger Zeitung. «Pfarrerstochter» – so nannte sich die Erlanger «Vereinigung auswärtiger inaktiver Corps-Studenten» des Kösener SC [Kösener Senioren-Convents-Verband]. Vor hundert Jahren sorgte dieser studentische Stammtischzirkel mit dem sonderbaren Namen für einigen Gesprächsstoff. Der Pfarrerverein der protestantischen Landeskirche in Bayern…

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Klinggräff-Medaille – Brillante Studienergebnisse und Corpsgeist

Der Journalist Roland Lüders berichtete am 1. Juni 2001 über die Verleihung der Klinggräff-Medaille folgendes:

Brillante Leistungen im Studium und überdurchschnittliches soziales Engagement in ihrer corpsstudentischen Gemeinschaft: Nur Studenten, die diese Fähigkeit besitzen, haben eine Chance auf Verleihung der Friedrich-von-Klinggräff-Medaille. Die wird seit 1986 vom Stifterverein Alter Corpsstudenten verliehen und ist in der Regel mit einem Förderpreis von 5000 Mark für die Unterstützung bei weiteren wissenschaftlichen Arbeiten verbunden. Am Freitag wurden in Bad Kösen acht Corpsstudenten mit der Medaille geehrt.

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Wie Beischlaf

Der Spiegel veröffentlichte am 19.11.1976 folgenden Artikel:

BUNDESWEHR

Gegen den Befehl aus dem Verteidigungsministerium haben sich Bundeswehr-Hochschüler die Teilnahme arn Mensuren-Fechten erstritten.

Das Hamburger Korps „Irminsul“, jedem „roten Klüngel“ abhold, hatte zur Feuerzangenbowle geladen. Die Feier galt Kommilitonen von der örtlichen Bundeswehr-Hochschule und einem freudigen Anlaß: „Eurer unbeschränkten Zugehörigkeit zum Corps steht nichts mehr im Wege.“

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