KZ-Überlebender hält Vortrag bei schlagender Wiener Studentenverbindung

Wien (OTS) – Das schlagende Akademische Corps Symposion Wien lud den arrivierten jüdischen Journalisten Prof. Rudolf Gelbard, Vorstandsmitglied des DÖW (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes), führendes Mitglied der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) und Holocaust-Überlebender, im Rahmen der Vortrags- und Diskussionsreihe „Symposiaden“ zum Gespräch.

Das Corps Symposion ist Mitglied im ältesten Dachverband von Studentenverbindungen, dem KSCV (Kösener Senioren-Convents-Verband). Corps des KSCV fechten Mensuren und sind dem Toleranzprinzip verpflichtet, akzeptieren also Mitglieder unabhängig von deren weltanschaulichen Positionen.

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Im Verband „klar im Vorteil“

Am 21.05.2012 veröffentlichte der Autor „keke“ in der Rhein-Neckar-Zeitung folgenden Artikel:

Weinheim. (keke) Seit seiner Gründung 1986 hat der Stifterverein Alter Corpsstudenten bis heute 130 Kösener und Weinheimer Corpsstudenten mit der Friedrich-von-Klinggräff-Medaille ausgezeichnet. Die damit verbundenen Förderpreise von jeweils 4000 Euro zur Unterstützung der weiteren wissenschaftlichen Arbeit belaufen sich mittlerweile auf mehr als 430.000 Euro.

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„Farbe tragen heißt Farbe bekennen!“ – Plädoyer für ein corpsstudentisches Casino in Berlin

1. Historischer Hintergrund des Zitats

„Farbe tragen heißt Farbe bekennen!“ Diese Aufforderung erging am 12. März 19041 von Carl Rabl2, damals Rektor der Prager Universität, an die deutschen korporierten Studenten. Hintergrund waren die ständigen — auch körperlichen — Auseinandersetzungen zwischen deutschen und tschechischen Studenten. Besonders schlimm waren die Semestersonntage. Sonntags spätvormittags bummelten die deutschen Korporierten mit Band und Mütze über den Graben, die Prager Haupteinkaufsstraße und Flaniermeile. Weite Teile der tschechischen Bevölkerung empfanden dies als provokante Zurschaustellung deutsch-österreichischen Nationalismus. Im Frühjahr 1904 gab es fast allsonntäglich Beleidigungen, Steinwürfe aus dem Hinterhalt auf deutsche Studenten und Schlägereien; die Polizei musste regelmäßig einschreiten, um Schlimmeres zu verhindern. Als Deutsche überlegten, den Bummel einzustellen, ermunterte Rabl sie mit seinem zum geflügelten Wort gewordenen Ausruf zum Durchhalten3.

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Ihr Freund, der Feind

Am 15. Mai 2012 veröffentlichte die Zeit den u.g. Artikel von Arnon Goldfinger aus dem Goldfinger/Tuchler Familienarchiv. Im Suchbereich der Zeit wird der Artikel wie folgt angezeigt: „… Kurt Tuchler, 1913 als Korpsstudent, war später Delegierter des Zionisten-Kongresses …“

Nach dem Tod seiner Großeltern entdeckt unser Autor ein deutsch-jüdisches Familiengeheimnis – deren Verbindung mit einem Nationalsozialisten

Alles fing an, als Großmutter Gerda starb. Obwohl sie 98 Jahre alt war, nahm sie ohne eine einzige Falte im Gesicht Abschied von der Welt und hinterließ eine Tochter, 12 Enkel, 29 Urenkel und ihre Wohnung. Seit ich denken kann, stattete ich ihr in dieser Wohnung Besuche ab. Ich durchquerte zu Fuß das Stadtzentrum von Tel Aviv, stieg in den dritten Stock, drückte die Klingel, auf der »Tuchler« stand, und kam nach Berlin.

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Warum Otto von Bismarck Corpsstudent wurde!

„… mein deutsches Nationalgefühl“ war „so stark, dass ich im Anfang der Universitätszeit zunächst zur Burschenschaft in Beziehung geriet, welche die Pflege des nationalen Gefühls als ihren Zweck bezeichnete. Aber bei persönlicher Bekanntschaft mit ihren Mitgliedern missfielen mir ihre Weigerungen Satisfaktion zu geben und ihr Mangel an äußerlicher Erziehung und an Formen der guten Gesellschaft.…

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LinkedIN-Gruppe „Kösener und Weinheimer Corpsstudenten“ gegründet

Ab heute steht allen Kösener und Weinheimer Corpsstudenten im sozialen Netzwerk LinkedIn die geschlossene Gruppe „Kösener und Weinheimer Corpsstudenten“ zur Verfügung. Als Corpsstudent sind Sie herzlich eingeladen der Gruppe beizutreten. Bitte melden Sie sich unter Angabe Ihrer Corpszugehörigkeit bei der Gruppe an.

Studierende und Alte Herren feiern 1. Gießener SC-Ball

Am 16.04.2012 erschien im Gießener Anzeiger folgernder Artikel über den 1. Gießener SC-Ball:

GIESSEN (fod). Nachdem 20 Jahre lang kein Studentenball in Gießen mehr stattgefunden hatte, dachte man sich bei den drei in Gießen ansässigen Studentencorps Starkenburgia, Teutonia und Normannia-Halle, dass es Zeit wird, diese Tradition wieder aufleben zu lassen. Am Samstagabend war es nun soweit. Auf Einladung des Senioren-Convent (SC) zu Gießen hatten sich im Saal des Corpshauses der Starkenburgia in der Wilhelmstraße rund 60 Studierende sowie Alte Herren der Vereinigungen und weitere Gäste zum 1. Gießener SC-Ball eingefunden.

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Wilder Student und Eisener Kanzler – Auf den Spuren Bismarcks in Göttingen

Christian Wachter veröffentlichte auf der Internet-Seite der Bismarck-Stiftung Folgendes: Der spätere Reichskanzler fiel den akademischen Autoritäten Göttingens nicht gerade als ein mustergültiger Studiosus auf. Sein Benehmen führte rasch zur Bekanntschaft mit dem Karzer, dem universitätseigenen Gefängnis. Doch nicht nur ein Blick auf den eher unsteten Lebensstil zu seiner Studentenzeit lohnt sich, auch der später das…

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Offener Brief an alle Journalisten in eigener Sache

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Auftrag der Redaktion von https://www.corpsstudenten.eu wende ich mich heute in diesem offenen Brief an Sie, der nun auch zahlreichen Redaktionen als persönlicher Brief unserer Redaktion unterzeichnet vorliegt. In zahlreichen Beiträgen – exemplarisch seinen Spiegel und Süddeutsche Zeitung genannt – wurde der Wiener Korporationsring Ball 2012 als „Ball von Rechtsextremen“ dargestellt und die mitveranstaltenden Corps und Corpsstudenten in einem Kontext mit Burschenschaften und Rechtsextremen gestellt.

Warum  stellen Kolleginnen und Kollegen in einigen Redaktionen über 200.000 Verbindungsstudenten, wie die hier aufgelisteten bekannten öffentlichen Persönlichkeiten, fälschlicherweise und wider besserem Wissens in die Rechtsextreme Ecke?

Wie können Sie hingerichtete Mitglieder des Widerstandes gegen Adolf Hitler oder ermordete Opfer des Deutschen Herbstes  sowie SPD-Politiker, Vertreter von Glaubs- und Migrationsverbänden und unbescholtene Bürger per Sippenhaft in die rechtsextreme Ecke stellen, nur weil sie auch Bänder und Mützen tragen?

Die Stellungnahme der corpsstudentischen Verbände vom 17. Juni 2011 spricht doch klare Worte.

Mit freundlichen Grüßen
für die Redaktion von https://www.corpsstudenten.eu
Claus Michael Sattler 

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2012

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, das Redaktionsteam von Corpsstudenten.EU bedankt sich recht herzlich für ein weiteres Jahr der Treue und Unterstützung. Mit dem heutigen Tage stellen wir Ihnen die Seite „Corps und Corpsstudenten in der Öffentlichkeit“ in einem neuen Gewand vor. Auch in 2012 werden wir Informationen aus Presse, Radio und Fernsehen über die ältesten…

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Corpsstudenten – Zwischen Traditionen und Vorurteilen

Der Redakteur  R. Günther veröffentlichte in der Dezemberausgabe der Zeitschrift KA.mus – Das Hochschulmagazin für Karlsruhe folgenden Artikel:

Ein akkurater Seitenscheitel ganz im Zeichen der 50er Jahre, gebändigt von Pomade an den Seiten, um die perfekte Glätte zu erhalten, ein gebügeltes, hellblaues Hemd in die rote Stoffhose gesteckt, gefolgt von einem dunkelblauen Kaschmirpullover mit Rautenmuster, der lässig über die Schultern gelegt ist, ein dunkelblauer Flechtgürtel und braune Segelschuhe – die klassische Vorstellung eines Verbindungsstudenten.

Doch was verbirgt sich hinter diesem Erscheinungsbild und hinter einer Verbindung? Sind sie wirklich frauenfeindlich, konservativ, eine Karriereseilschaft und eine Saufgesellschaft? Oder handelt es sich gar um einen sektenhaften, antidemokratischen Geheimbund mit Hierarchiegedanken, deren Mitglieder um ihre Ehre kämpfen?

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Hubertia-Grabmal in neuem Glanz

[Das] Corps Hubertia, eine Studentenverbindung der ehemaligen Aschaffenburger Forsthochschule, ließ 1904 das Jugendstil-Grabmal mit Gruft am Hauptweg zur Aussegnungshalle errichten. In den vergangenen Monaten wurden die Steine von Mitarbeitern des Steinwerks Hirte im Auftrag der Stadt Aschaffenburg abgebaut, gereinigt und neu befestigt. Die Bodenplatte der Gruft wurde ausgebaut, gereinigt und gekittet. Zudem erhielt das Grabmal…

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Studiosi, Kamele und trinkfeste Hunde

Der Journalist Bernward Althoff veröffentlichte am 07.11.2011 folgenden Artikel:

Bonner Studentenleben

Eine Ausstellung im Ernst-Moritz-Arndt-Haus beleuchtet das Bonner Studentenleben im 19. Jahrhundert. Das Leben war in vielen Fällen feucht-fröhlich, wie die Semesterbilder mit Bierhumpen haltenden Studenten zeigen. Nur eines von vielen zum Thema.

BONN. Ergo bibamus – lasst uns trinken! Und das taten Studenten an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn (nicht nur) während des 19. Jahrhunderts offensichtlich ausgiebig, wie die Semesterbilder mit Bierhumpen haltenden Studenten im Wichs ihrer Korporationen vor romantischer Kulisse beweisen, die gegenwärtig im Ernst-Moritz-Arndt-Haus zu sehen sind. Sie bilden den Mittelpunkt einer Ausstellung des Stadtmuseums mit dem Titel „Bonner Studentenleben im 19. Jahrhundert – ein Sittengemälde“.

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Neugestaltung des Gedenkraums im Ratskeller | 40 Jahre Kösener Pfingsttagungen in Würzburg

Der Gedenkstein und die Wandmalerei, die an die 40jährige Präsenz der Kösener Corpsverbände von 1954 bis 1994 in Würzburg erinnern, sind im Zuge des Umbaus des Ratskellers erhalten und in die neue Kalterstube verlegt worden. Dies nahmen der Kösener Senioren-Convents-Verband (KSCV), der Verband Alter Corpsstudenten (VAC) und die Vereinigung der in Würzburg wohnenden Alten Herren…

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Alter Stein an neuem Platz – Gedenkstein und Wandmalerei erinnern an 40 Jahre Kösener Konvent in Würzburg

Der Redakteur der Mainpost, Herr Ernst Lauterbach, veröffentlichte in der selbigen Zeitung am 1.11.2011 folgenden Artikel über den KSCV, die Corpsstudenten und ihr Wirken in Würzburg: Eng war es in der Kalterstube im neu gestalteten Ratskeller. Rund 30 Gäste waren gekommen, um an der feierlichen Wiedereinweihung des Gedenksteins und der Wandmalerei teilzunehmen, die an die…

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