Im Verband „klar im Vorteil“

Am 21.05.2012 veröffentlichte der Autor „keke“ in der Rhein-Neckar-Zeitung folgenden Artikel:

Weinheim. (keke) Seit seiner Gründung 1986 hat der Stifterverein Alter Corpsstudenten bis heute 130 Kösener und Weinheimer Corpsstudenten mit der Friedrich-von-Klinggräff-Medaille ausgezeichnet. Die damit verbundenen Förderpreise von jeweils 4000 Euro zur Unterstützung der weiteren wissenschaftlichen Arbeit belaufen sich mittlerweile auf mehr als 430.000 Euro.

Details

CORPSSTUDENTEN – Jahrestagung in Bad Kösen

Das Naumburger Tageblatt veröffentlichte am 19.05.2012 folgenden Arikel: BAD KÖSEN/AC – Die Corpsstudenten des Kösener Seniorer Convents Verbandes (KSCV) und des Verbandes Alter Corpsstudenten (VAC) treffen sich traditionellerweise am Pfingstwochenende vom 23. bis 26. Mai in Bad Kösen und auf der Rudelsburg. Neben den lahrestagungen der beiden Verbände, dem 164. ordentlichen Kösener Congress am 25.…

Details

Weinheims „Botschafter“ sind zurück

Weinheim. (keke) Welche Stadt kann schon von sich behaupten, fast 10.000 ehrenamtliche Botschafter in aller Welt zu haben, die noch dazu überall von sich behaupten: „Ich bin ein Woinemer“? Für Dr. Marcel Hattendorf, den Vorsitzenden des Weinheimer Verbandes Alter Corpsstudenten (WVAC) und des Weinheimer Senioren Convents (WSC), steht zudem außer Frage: Die Zweiburgenstadt ist auch in Sachen Gastfreundschaft „spitze“. Was auch gestern zum Auftakt der traditionellen viertägigen Weinheimtagung von WVAC und WSC einmal mehr spür- und erlebbar war.

Details

„Farbe tragen heißt Farbe bekennen!“ – Plädoyer für ein corpsstudentisches Casino in Berlin

1. Historischer Hintergrund des Zitats

„Farbe tragen heißt Farbe bekennen!“ Diese Aufforderung erging am 12. März 19041 von Carl Rabl2, damals Rektor der Prager Universität, an die deutschen korporierten Studenten. Hintergrund waren die ständigen — auch körperlichen — Auseinandersetzungen zwischen deutschen und tschechischen Studenten. Besonders schlimm waren die Semestersonntage. Sonntags spätvormittags bummelten die deutschen Korporierten mit Band und Mütze über den Graben, die Prager Haupteinkaufsstraße und Flaniermeile. Weite Teile der tschechischen Bevölkerung empfanden dies als provokante Zurschaustellung deutsch-österreichischen Nationalismus. Im Frühjahr 1904 gab es fast allsonntäglich Beleidigungen, Steinwürfe aus dem Hinterhalt auf deutsche Studenten und Schlägereien; die Polizei musste regelmäßig einschreiten, um Schlimmeres zu verhindern. Als Deutsche überlegten, den Bummel einzustellen, ermunterte Rabl sie mit seinem zum geflügelten Wort gewordenen Ausruf zum Durchhalten3.

Details

Ihr Freund, der Feind

Am 15. Mai 2012 veröffentlichte die Zeit den u.g. Artikel von Arnon Goldfinger aus dem Goldfinger/Tuchler Familienarchiv. Im Suchbereich der Zeit wird der Artikel wie folgt angezeigt: „… Kurt Tuchler, 1913 als Korpsstudent, war später Delegierter des Zionisten-Kongresses …“

Nach dem Tod seiner Großeltern entdeckt unser Autor ein deutsch-jüdisches Familiengeheimnis – deren Verbindung mit einem Nationalsozialisten

Alles fing an, als Großmutter Gerda starb. Obwohl sie 98 Jahre alt war, nahm sie ohne eine einzige Falte im Gesicht Abschied von der Welt und hinterließ eine Tochter, 12 Enkel, 29 Urenkel und ihre Wohnung. Seit ich denken kann, stattete ich ihr in dieser Wohnung Besuche ab. Ich durchquerte zu Fuß das Stadtzentrum von Tel Aviv, stieg in den dritten Stock, drückte die Klingel, auf der »Tuchler« stand, und kam nach Berlin.

Details

Von Paukböden und Mensuren

Die Redakteurin Victoria Caillet vom Mannheimer Morgen veröffentlichte am 14.05.2012 folgenden Artikel:

Geschichte: Mit Gästeführer Dietrich Bahls auf den Spuren des Heidelberger Verbindungswesens / Erklärungen über das Fechten

„Gladius ultor noster“ – „Das Schwert ist unser Rächer!“, so lautet ihr Waffenspruch. Sie pauken mit Schlägern, gehen auf die Mensur, sind gezeichnet mit Schmissen, tragen Farben. Rund drei Prozent aller immatrikulierten Studenten in Heidelberg gehören einer Verbindung an. Zu Großvaters Zeiten waren es noch 90 Prozent. Was ist geblieben von der elitären, akademischen Verbindung des 19. Jahrhunderts? Dieser Frage geht Dr. Dietrich Bahls bei seiner Themenführung „Wo überall in Heidelberg gefochten wurde und wird“ nach.

Details

Münsteraner Botschaftergespräche 2012 – Besuch S.E. Fesseha Asghedom Tessema, Botschafter Äthiopiens, beim Corps Rheno-Guestphalia Münster

Münsteraner Botschaftergespräche

Besuch des Botschafters der Bundesrepublik Äthiopien, Herrn Fesseha Asghedom Tessema, beim Corps Rheno-Guestphalia in Münster am 10. Mai 2012

Berlin/Münster: Im Rahmen der vom Kösener Corps Rheno-Guestphalia zu Münster veranstalteten Vortragsreihe „Münsteraner Botschaftergespräche“ besuchte am Donnerstag, den 10.Mai 2012 S.E. Fesseha Asghedom Tessema, Botschafter der Bundesrepublik Äthiopien in der Bundesrepublik Deutschland und zugleich oberster Vertreter seines Landes in Tschechien und Polen, gemeinsam mit zwei weiteren Vertretern der Botschaft das Corps Rheno-Guestphalia in Münster, um dort am Abend einen Vortrag mit dem Thema „Ethiopia – Anchor of Stability in the Horn of Africa“ zu halten.

Details

Warum Otto von Bismarck Corpsstudent wurde!

„… mein deutsches Nationalgefühl“ war „so stark, dass ich im Anfang der Universitätszeit zunächst zur Burschenschaft in Beziehung geriet, welche die Pflege des nationalen Gefühls als ihren Zweck bezeichnete. Aber bei persönlicher Bekanntschaft mit ihren Mitgliedern missfielen mir ihre Weigerungen Satisfaktion zu geben und ihr Mangel an äußerlicher Erziehung und an Formen der guten Gesellschaft.…

Details

LinkedIN-Gruppe „Kösener und Weinheimer Corpsstudenten“ gegründet

Ab heute steht allen Kösener und Weinheimer Corpsstudenten im sozialen Netzwerk LinkedIn die geschlossene Gruppe „Kösener und Weinheimer Corpsstudenten“ zur Verfügung. Als Corpsstudent sind Sie herzlich eingeladen der Gruppe beizutreten. Bitte melden Sie sich unter Angabe Ihrer Corpszugehörigkeit bei der Gruppe an.

Studierende und Alte Herren feiern 1. Gießener SC-Ball

Am 16.04.2012 erschien im Gießener Anzeiger folgernder Artikel über den 1. Gießener SC-Ball:

GIESSEN (fod). Nachdem 20 Jahre lang kein Studentenball in Gießen mehr stattgefunden hatte, dachte man sich bei den drei in Gießen ansässigen Studentencorps Starkenburgia, Teutonia und Normannia-Halle, dass es Zeit wird, diese Tradition wieder aufleben zu lassen. Am Samstagabend war es nun soweit. Auf Einladung des Senioren-Convent (SC) zu Gießen hatten sich im Saal des Corpshauses der Starkenburgia in der Wilhelmstraße rund 60 Studierende sowie Alte Herren der Vereinigungen und weitere Gäste zum 1. Gießener SC-Ball eingefunden.

Details

Nachdrückliche Distanzierung durch KSCV und VAC von Bonhoeffer-Verunglimpfung

Auf Facebook veröffentlichte der KSCV und der VAC um 18:05 Uhr folgende Stellungnahme:

Stellungnahme des Kösener Senioren Convents Verbandes (KSCV) und des Verbandes Alter Corpsstudenten e.V. (VAC) zu einer Pressemeldung zu Aussagen eines Mitgliedes der „Deutschen Burschenschaft“ zu Dietrich Bonhoeffer

Der KSCV und der VAC als die Dachorganisationen der Kösener Corpsstudenten vereinen weltweit rund 15.000 Akademiker, die in ihrer Gesamtheit für die Ideale der Aufklärung, des Humanismus und der Freiheit von Wissenschaft, Lehre und Forschung eintreten.

Details

Wilder Student und Eisener Kanzler – Auf den Spuren Bismarcks in Göttingen

Christian Wachter veröffentlichte auf der Internet-Seite der Bismarck-Stiftung Folgendes: Der spätere Reichskanzler fiel den akademischen Autoritäten Göttingens nicht gerade als ein mustergültiger Studiosus auf. Sein Benehmen führte rasch zur Bekanntschaft mit dem Karzer, dem universitätseigenen Gefängnis. Doch nicht nur ein Blick auf den eher unsteten Lebensstil zu seiner Studentenzeit lohnt sich, auch der später das…

Details

Wieder daheim – Landesrabbiner über jüdisches Leben

Am 25.02.2012 veröffentlichte der Autor Jan Heitmann  folgenden Artikel in der Preußischen Allgemeinen Zeitung:

Shlomo Bistritzky hat eine Mission. Der 1975 in Jerusalem geborene Landesrabbiner von Hamburg will den jüdischen Glauben in die Welt hinaustragen. Als Wirkungsort hat er sich bewusst die Hansestadt ausgesucht, denn hier liegen seine familiären Wurzeln. Sein Urgroßvater kam 1920 aus Königsberg an die Elbe, gründete hier eine Familie und führte ein Handelsgeschäft, bis das Unheil des Nationalsozialismus über sie hereinbrach. Im Rahmen der vom Corps Irminsul, der ältesten Hamburger Studentenverbindung, regelmäßig veranstalteten „Harvestehuder Gespräche“ referierte er über jüdisches Leben in Deutschland und seine Arbeit als Landesrabbiner.

Details

Narben als Zierde – die Bruderschaft Saxonia und das Fechten

Der Autor  Max Schlenker  veröffentlichte im Rahmen der Serie „Karlsruhe: Stadtgeschichte – Objekt des Monats im Stadtarchiv“ folgenden Artikel:

Wir blicken auf sieben junge Studenten. Alle tragen die Uniform ihrer Studentenverbindung, des Corps Saxonia Karlsruhe, bis auf den Mittleren. Sein Kopf ist von Blut überströmt, er hat dort zahlreiche Wunden. Man könnte meinen, hier habe sich etwas Schreckliches ereignet, doch die Studenten auf dem Bild scheinen recht gut gelaunt zu sein, sie lächeln. Am besten gelaunt scheint sogar der Student zu sein, der so stark verwundet ist, sein Grinsen ist am stärksten. Doch warum ist dieser junge Mann so gut gelaunt?

Details

Offener Brief an alle Journalisten in eigener Sache

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Auftrag der Redaktion von https://www.corpsstudenten.eu wende ich mich heute in diesem offenen Brief an Sie, der nun auch zahlreichen Redaktionen als persönlicher Brief unserer Redaktion unterzeichnet vorliegt. In zahlreichen Beiträgen – exemplarisch seinen Spiegel und Süddeutsche Zeitung genannt – wurde der Wiener Korporationsring Ball 2012 als „Ball von Rechtsextremen“ dargestellt und die mitveranstaltenden Corps und Corpsstudenten in einem Kontext mit Burschenschaften und Rechtsextremen gestellt.

Warum  stellen Kolleginnen und Kollegen in einigen Redaktionen über 200.000 Verbindungsstudenten, wie die hier aufgelisteten bekannten öffentlichen Persönlichkeiten, fälschlicherweise und wider besserem Wissens in die Rechtsextreme Ecke?

Wie können Sie hingerichtete Mitglieder des Widerstandes gegen Adolf Hitler oder ermordete Opfer des Deutschen Herbstes  sowie SPD-Politiker, Vertreter von Glaubs- und Migrationsverbänden und unbescholtene Bürger per Sippenhaft in die rechtsextreme Ecke stellen, nur weil sie auch Bänder und Mützen tragen?

Die Stellungnahme der corpsstudentischen Verbände vom 17. Juni 2011 spricht doch klare Worte.

Mit freundlichen Grüßen
für die Redaktion von https://www.corpsstudenten.eu
Claus Michael Sattler 

Details