Überblick

Dieses in CORPS – Das Magazin 4/2017, S. 6 und zuvor von Professor Georg Rainer Hofmann auf der WVAC Vollversammlung 2017 vorgestellte Internet-Dokument, das die von ihm betreuten Studierenden Lena Barleben, Julia Büchter, Verena Franz, Jasmin Zengel, Mangona Zogiani, alle 7. Fachsemester Betriebswirtschaft an der Hochschule Aschaffenburg, unter Mitwirkung des damaligen WVAC-Vorsitzenden Alexander Junge erarbeitet und gestaltet hatten, fasst wirkungsvoll grundlegende Erkenntnisse und Gestaltungsmöglichkeiten für nicht nur corpsstudentische Nachwuchsarbeit zusammen. Da die unter S. 11 vorangestellte “Agenda“ für die inhaltliche Erschließung nicht ausreicht, sorgt das nachstehende Inhaltsverzeichnis für genauere Orientierung.

Aus Aufgabenstellung, Ausgangssituation, Erläuterung der Vorgehensweise und der Auswertung der Experteninterviews wird ein synoptisches Modell, vgl. S. 17, für die gewonnenen Erkenntnisse und die daraus resultierenden Folgerungen entworfen, dessen Details nicht unbekannt sind, aber einen vielfältigen Handlungsbedarf erfordern, der in seiner Fülle und mit seinen Konsequenzen bislang noch nicht so dargestellt worden ist.

Wie im Inhaltsverzeichnis unter 3 aufgeführt basiert das synoptische Modell auf der Auswertung von Analogiequellen für die spezielle Situation der Corps und ihrer Verbände. Als Analogiequellen werden untersucht die im Inhaltsverzeichnis von S. 84-96 aufgeführten Institutionen anhand ihrer Kommunikationstaktiken. Die Ergebnisse, vgl. S. 97/98, auf denen das synoptische Modell beruht, werden detailreich unter 6.1 – 6.4 .der Agenda = S. 20-74 zusammengefasst.

Kommunikation als konstituierendes Identitätsmerkmal einer Organisation wie die der Corps verlangt in ihrer Vielfältigkeit nach eigener Organisation und Repräsentation, d.h. es muss sich ein Beauftragter, wenn nicht sogar eine (neue?) Charge, gezielt darum kümmern. Das Vorgehen veranschaulicht die Graphik zu 6 Ziele und Leitfaden für Handlungsempfehlungen S. 21. Es ist zu vermuten, dass Kommunikation in den Konstitutionen der Corps und in den Satzungen der Verbände noch nicht die Bedeutung erhalten hat, die ihr aufgrund der technischen und gesellschaftlichen Entwicklung zugefallen ist. Hilfreich sind hier die Seiten 101-106.

Die Präsentation kümmert sich vordergründig nur um Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung, vgl. S. 89, zum Beispiel des Corps Hubertia München, aber die Methodik lässt sich auch auf andere Probleme des Corpslebens übertragen. Den Corps und ihren Verbänden wird damit ein Arbeitsinstrument zur Verfügung gestellt, das man auch zu benutzen lernen sollte. Wie verbessert man zum Beispiel die Kommunikation mit den älteren auswärtigen Corpsbrüdern, die nicht mehr mit dem PC, Tablet oder Smartphone umgehen können oder einen Horror vor Facebook haben?

Die Präsentation eignet sich also vorzüglich zur Überprüfung der aktuellen Kommunikation der Verbände und ihrer Corps und sie zielt sowohl auf die Aktiven als auch auf die Alten Herren der einzelnen Corps, die sich zusammen als eine Einheit zeigen und äußern müssen. Sie bietet viel Material und Methodik zur Überprüfung und Erneuerung alter Gewohnheiten und Zustände. Sie zeigt Wege, gehen müssen wir sie selbst.

 

Abschlusspräsentation "Kommunikationstaktiken für die Corpsverbände"

Abschlusspräsentation „Kommunikationstaktiken für die Corpsverbände“

 

Inhaltsverzeichnis

Kapitel  Thema   Seite
1  Projektteilnehmer 2
2  Aufgabenstellung und Ausgangssituation 3-4
3  Vorgehensweise 5-7
4  Auswertung der Experteninterviews [mit Studierenden] 8-16
5 Synoptisches Modell 17-19
 6 Ziele und Leitfaden für Handlungsempfehlungen 21
6.1.1  Social-Media-Kanäle 22-31
6.1.2  Optimierung der Homepage 32-44
6.2.1  Aussagekraft von Bildern 45-48
 6.2.2 Veranstaltungskalender 49-52
6.2.3  Wohnungsangebote 53-56
 6.2.4 Telefonische Beratung 57-59
 6.2.5 Soziales Engagement 60-63
6.3  Networking 64-68
 6.4 Soziale Identität / Heimat 73
 7 Fazit 74
 Offene Fragen 75
 Dank für Aufmerksamkeit 76
 Quellenverzeichnis 77-78
 Backup 79
 Zeitplan 80
 Projektteilnehmer 81
 Optimierung der Homepage 82
 Identifikation von möglichen Analogiequellen 83
 Kommunikationstaktiken bei der Bundeswehr 84
 Kommunikationstaktiken bei dem ADAC 85
 Kommunikationstaktiken bei der Sparkasse 86
 Kommunikationstaktiken bei der Bundespolizei 87
 Kommunikationstaktiken bei AlphA Kappa Psi 88
 Kommunikationstaktiken bei dem Corps Hubertia München 89-91
 Kommunikationstaktiken bei HS Aschaffenburg 92
 Kommunikationstaktiken an der TU Darmstadt 93
 Kommunikationstaktiken an der Universität Heidelberg 94
 Berufsbild “Priester“ als Analogiequelle 95
 Rotary International als Analogiequelle 96
 Zusammenfassung der Analogiequellen – Homepage 97
 Zusammenfassung der Analogiequellen Soziale Medien / Öffentliche Präsenz 98
 Mediennutzung der Jugendlichen 99
 Grundneigung sich zu engagieren  100
 Kommunikationstaktiken 101-102
 Grundstruktur eines Kommunikationssystems 103
 Verhaltenswissenschaftlicher Ansatz der Kommunikation 104
 Kommunikationstaktiken 105
 Kommunikationsinstrumente 106
 Definition und Erläuterung des synoptischen Modells 107
 Experteninterviews 108
 Erster Zwischenstand zu den Befragungen 109-114
 Umsetzung der Ziele und Handlungsempfehlungen 115
 Erfahrungsberichte 116
 Beispiele Erfahrungsberichte 117
 Steckbrief Aufbau / Muster 118
 Warum ein Flyer? 119
 Beispiel – Zimmervermietung 120-121
 Synoptisches Modell – Fahrplan für die Handlungsempfehlungen: Verweis auf 17 122

 

Download der studentische Seminararbeit

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Weitere Informationen zu der Methode finden Sie unter https://de.wikipedia.org/wiki/Case-based_Evidence