71. Jahrestag – Corpsstudenten – Widerstandskämpfer

Am 71. Jahrestag gedenken wir der Corpsstudenten und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und gegen das 3. Reich.

Ulrich von Hassell

Ulrich von Hassell
Der Corpsstudent Ulrich von Hassell, AH des Corps Suevia Tübingen, war Deutscher Botschafter in Belgrad und Rom. Er wurde als Widerstandskämpfer nach dem 20. Juli 1944 von den Schergen des nationalsozialistischen Regimes hingerichtet.

 Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg

Fritz Dietlof von der Schulenburg
Der Corpsstudent Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg, AH des Corps Saxonia Göttingen, war Regierungspräsident, Oberst und wurde der „rote Graf“ genannt. Er wurde als Widerstandskämpfer nach dem 20. Juli 1944 von den Schergen des nationalsozialistischen Regimes hingerichtet.

 Albrecht von Hagen

Albrecht von Hagen
Der Corpsstudent Albrecht von Hagen, AH des Corps Saxo-Borussia Heidelberg, war deutscher Jurist und Widerstandskämpfer. Er beschaffte den Sprengstoff für das Attentat am 20. Juli 1944. Er wurde als Widerstandskämpfer nach dem 20. Juli 1944 von den Schergen des nationalsozialistischen Regimes hingerichtet.

 Adam von Trott zu Solz

Adam von Trott zu Solz
Der Corpsstudent Adam von Trott zu Solz, AH des Corps Saxonia Göttingen, war  Jurist, Diplomat und außenpolitischer Experte der Widerstandsgruppe Kreisauer Kreis. Er wurde als Widerstandskämpfer nach dem 20. Juli 1944 von den Schergen des nationalsozialistischen Regimes hingerichtet.

Rudolf von Scheliha

Rudolf von Scheliha
Der Corpsstudent Rudolf von Scheliha, AH des Corps Saxo-Borussia Heidelberg, war ein deutscher Diplomat und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Er war nicht am Attentatsversuch des 20. Juli 1944 beteiligt, sondern wurd von den Schergen des nationalsozialistischen Regimes bereits 1942 hingerichtet.

Wir erinnern dennoch an ihn – aus gegebenem Anlass.

Corpsstudenten im Widerstand gegen Hitler

Corpsstudenten im Widerstand gegen Hitler
RA Jörn Weitzmann, AHV Thuringiae Jena:

„Absolut lesenswert, weil es noch einmal verdeutlicht, das der Widerstand nicht nur in dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli bestand, sondern auch zuvor (und anschließend) zahlreiche Corpsstudenten gegen Hitler und die Entmenschlichungsauswüchse gekämpft haben. Die Darstellung der einzelnen Personen, ihres Lebensumfeldes und ihrer Verbindungen macht dieses Buch für alle geschichtlich interessierten zu einem „must have“.

Herauszuheben ist insbesondere die Darstellung der Verteidigungsstrategie von Hans Koch in dem Verfahren gg. Pastor Martin Niemöller, in dem er auch auf den geschworenen Eid Niemöllers ggü. Gott rekurrierte und damit bei dem Gericht durchdrang, führt über den Einzelfall hinaus.

Es zeigt, wie stark damals die empfundene Bindung durch den Eid war, und läßt die Bedenken vieler Widerstandsbereiter im Zwiespalt mit dem gegebenen Eid zum Tyrannenmord zu gehen, wie auch die Berufung vieler später Angeklagte auf den Eid, in einem differenzierterem Licht erscheinen.

Die vorhandenen farbigen Buchbänder sind eine intelligente und nützliche Hilfe.“

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