Münsteraner Botschaftergespräche – Kubanischer Botschafter Becerra Egana beim Corps Rheno-Guestphalia Münster

Der kubanische Botschafter in Deutschland, S. E. Raúl Francisco Becerra Egana (69), geht davon aus, dass in dem über mehr als 50 Jahre angespannten Klima, wie es die Beziehungen zwischen seinem Land und den USA bestimmt, eine weitere Aufhellung eintritt.

Beim traditionellen Münsteraner Botschaftergespräch, zu dem das studentische Landescorps Rheno-Guestphalia für den 25. April nach Münster eingeladen hatte, gab Botschafter Becerra Egana den Verbindungsstudenten und ihren rund 100 Gästen aus Wirtschaft, Verwaltung und den Hochschulen der Stadt einen Einblick in die Geschichte seines Landes und die Beziehungen mit seinem Nachbarn, den USA. Dessen unveränderte Blockade-Haltung ordnete er als Folge der innenpolitischen und wahltaktischen Einflüsse in den USA ein. Das Verhältnis zwischen den ungleichen Staaten werde geprägt durch das erstmals vom US-Präsidenten Eisenhower 1960 verhängte und heute durch ein US-Gesetz festgeschriebene Handels- Wirtschafts- und Finanzembargo. Botschafter Beccera Egena verwies auf die grossen Erfolge Kubas trotz des Embargos. Das Gesundheitwesen Kubas sei vorbildlich und der Erfindungsreichtum junger Kubaner zeigten, dass Kuba trotz dieses Embargos die Schwierigkeiten meistere. Die Analphabetenquote in Kuba sei eine der geringsten der Welt.

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Der Verband Alter Korpsstudenten VAC feiert 125-jähriges Jubiläum

Am 29.04.2013 sendete das Deutschland Radio um 14:35 Uhr unter dem Titel: „Abgrenzen von den Burschenschaften“ den folgenden Beitrag der Journalistin Susanne Lettenbauer:

Die Corpsstudenten wollen nicht mit den Burschenschaftern in einen Topf geworfen werden!

Äußerlich unterscheiden sie sich nicht von den Burschenschaften. Doch die Corps distanzieren sich immer häufiger von der stramm rechten Konkurrenz. Wie sie sich einen moderneren Anstrich geben können, das war Thema beim Treffen zum 125-jährigen Bestehen des Verbandes der Alten Corpsstudenten.

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Spefuchs Mama und Spefuchs Papa

Unter dem Titel „Elternalarm an der Uni – Mama, steh mir bei“ veröffentlichte die Journalistin Mareike Knoke auf der Seite „duz – Unabhängige deutsche Universtitätszeitung – Magazin für Forscher und Wissenschaftsmanager“ folgenden Artikel, der auch für die Corps zukünftig Auswirkungen haben wird. Hier der Artikel:

Elternalarm / Eröffnungsfeier des Erstsemester 2012 der Uni Freiburg Ein Kind ist ein Projekt. Sein Studium wird von vielen Familien als Investment gesehen. Für sogenannte Helikopter-Eltern ist das ein Traumjob. Sie können weiter über ihren Lieblingen kreisen. Viele Erstsemester finden das Dauer-Coaching gut. Die Folgen für die Hochschulen: Eltern sind eine wichtige Zielgruppe.

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Weinheim feiert „100 Jahre Wachenburg“

Die Redakteurin, Frau Rosemarie Grosch, veröffentlichte am 22.04.2013 folgenden Aritkel in der Rhein-Neckar-Zeitung:

Weinheim. Was sind schon 100 Jahre? Ein Wimpernschlag der Ewigkeit. Aber auch wenn die zwischen 1907 und 1913 auf dem Gipfel des Weinheimer Hausbergs erbaute Wachenburg im Vergleich zu den anderen Burgen an der Bergstraße, des Odenwalds und des Neckartals noch relativ jung ist: An ihrem 100. Geburtstag in diesem Jahr richten sich viele Augen auf das im Stil einer salischen Kaiserpfalz errichtete, wohl markanteste Wahrzeichen der Zwei-Burgen-Stadt.

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Die Wachenburg ist „zukunftsweisend ausgerichtet“

Unter dem Kürzel „keke“ veröffentlichte eine Redakteurin / ein Redakteur der Rhein-Neckar-Zeitung am 22.04.2013 folgenden Artikel:

Weinheim. (keke) „150 Jahre Weinheimer Senioren Convent (WSC), das heißt eineinhalb Jahrhunderte erfolgreiche Jugendarbeit, das Transportieren von Gedanken und Werten sowie die Begeisterung junger Menschen für unsere Ideen“ – die Jubiläums-Vorfreude auf gleich drei demnächst anstehende Ereignisse war in der Rede von Dr. Christoph Esser beim traditionellen Burgfrühschoppen nicht zu überhören. Dort trafen das Weinheimer Senioren Convent (WSC) und der Weinheimer Verband Alter Corpsstudenten (WVAC) mit Vertretern der Stadtverwaltung und der ortsansässigen Handwerker zusammen.

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VOLLER KONSERVIERUNGSSTOFFE – Ein Erlebnisbericht von Johanne Bischoff und Anna Zimmermann

Arkuetzel_Studentenverbindung_AufwachenAm 18. April 2013 erschien der folgende Artikel der beiden Autorinnen Johanne Bischoff und Anna Zimmermann in der Studentenzeitung „Akrützel“ in Jena:

Das Semester beginnt. Wieder lernt man neue Kommilitonen kennen, hat die üblichen Verdächtigen in der Vorlesung. Dann endlich das Seminar zu „Regulierungsrecht (Vertiefung)“, das im Vorlesungsverzeichnis so spannend schien. Doch was ist das? In der hinteren Reihe sitzt einer, Hemd, Jackett, die Haare lässig nach hinten gegelt und eine riesige frisch genähte Narbe auf der rechten Wange. „Burschenschafter“, schießt es einem durch den Kopf. Schublade auf, Kommilitone rein, Schublade zu, fertig.

Wieder einer von den ewig Gestrigen: nationalistisch, konservativ, sexistisch und nahe am Alkoholikerdasein, wohnt er sicherlich in einem herrschaftlichen Haus, bekommt Praktika in Topunternehmen hinterhergeworfen und ist auf der Suche nach einer Gattin mit akademischen Ambitionen, damit sie ihn auch in Zukunft als Hausfrau ein wenig mit Foucault zur Quiche Lorraine unterhalten kann. Bis dahin schwingt er seinen Degen, trägt zu bestimmten Anlässen ein mehrfarbiges Bändchen schräg über der Brust und ab und an einen Hut. Wenn es nach einigen Litern Bier nötig ist, kotzt er in emaillierte Brecheimer.

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