Corps in der Diskussion

Rechtsextreme Töne innerhalb der Burschenschaften beschädigen den Ruf anderer Verbindungen. Im Gastbeitrag [in der Thüringer Allgemeinen / Thüringen zum Sonntag] meint Landtagsdirektor a.D., Joachim Linck: In der Mehrzahl sind studentische Korporationen weltoffen

Rechtsextreme und nationalistische Töne innerhalb der Deutschen Burschenschaft begleiteten deren diesjährigen Verbandstag, den Burschentag, in Eisenach. Die Kritik in der deutschen Presse war nahezu einhellig − und das zurecht. Auch die Distanzierung der Corps fiel deutlich aus − das wünschte man sich in dieser Klar- und Entschiedenheit noch häufiger.

Zur Erinnerung: Dem Verbandstag lagen Anträge vor, nach denen nur Söhne von deutschstämmigen Eltern in die Mitgliedsverbände der Deutschen Burschenschaft aufgenommen werden sollten. Außerdem sollte eine Burschenschaft, die einen Studenten mit deutschem Pass aufgenommen hatte, der aber chinesische Eltern hat, aus der Deutschen Burschenschaft ausgeschlossen werden.

Zwar wurden beide Anträge aufgrund der öffentlichen Entrüstung nach einer langen,
heftigen Debatte auf dem Burschentag zurückgezogen. Der Skandal besteht aber doch schon darin, dass es die Anträge überhaupt geschafft haben, Beratungsgegenstand auf dem Burschentag zu werden.

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Studentische Corps ziehen positive Bilanz des Studienjahrs 2010/2011

Weltoffenheit und Toleranz: Zukunftsorientierte Ausrichtung beschert Mitgliederzuwachs

Die Verbände der Kösener und Weinheimer Corps, die den ältesten Typ studentischer Verbindungen in Mitteleuropa repräsentieren, ziehen im Juli 2011 eine positive Bilanz des abgelaufenen Studienjahrs. Mitgliederzuwächse um die 5 Prozent bei den studierenden Mitgliedern bestätigen das rund 200 Jahre alte Konzept der Corps, das auf Weltoffenheit und Toleranz basiert, so die einhellige Meinung der Verbandsvertreter.

Eine starke Gemeinschaft

„Die Corps sind offen für Studenten aus allen politischen Lagern, aus allen Herkunftsländern und aller Glaubensrichtungen. Bei uns zählen Charakter und Persönlichkeit. Wir verlangen Einsatzbereitschaft und bieten eine starke Gemeinschaft von studierenden und berufstätigen Akademikern. Das ist unser Erfolgsrezept für das 21. Jahrhundert“, so Prof. Dr. Hermann Rink, Vorsitzender des Altherrenverbandes der Kösener Corps (Verband Alter Corpsstudenten VAC e.V.), ein Akademikerverband mit über 13.000 Mitgliedern.

„Die Alten Herren der Corps fühlen sich ihren Universitäten ein Leben lang eng verbunden. Wir wollen deshalb unser Verhältnis zu den Hochschulen weiterhin intensiv pflegen. Die Hochschulen sollten ihrerseits das Potenzial der insgesamt rund 24.000 in den Corps organisierten Akademiker als Multiplikatoren künftig stärker nutzen“, so Rink.

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Mythos Professor

In der Ausgabe Nr. 30 der Wochenzeitung DIE ZEIT veröffentlichte die Autorin Nina Grunenberg am 21.7.2011 folgenden Artikel:

Trotz ständigen Abstiegs blieben sie immer oben: Eine kurze Geschichte der deutschen Hochschullehrer.

Wer den deutschen Professor von heute besser verstehen will, der muss einen Blick in die Geschichte dieses ehrwürdigen und für die Zukunft des Landes bedeutenden Berufs werfen. Was war doch ein ordentlicher Professor einmal für eine Ehrfurcht gebietende Figur! »Früher wurden wir wie die Bischöfe behandelt«, sagt Wilfried Hinsch, Professor für Praktische Philosophie in Aachen. »Das hat sich inzwischen gegeben.«

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corpsstudenten.eu nun auch für alle Smartphones optimiert

Meinen Gruß zuvor! Sehr geehrte Leserinnen und Leser, ab sofort ist die Darstellung des Inhaltes von http://www.corpsstudenten.eu nun für nahezu alle Smartphones optmiert. Wir unterstützen nun Smartphones wie z.B. das Apple iPhone, Android Smartphones, Windows Moblie Smartphones, Windows Phone 7 Smartphones, Palm Pre, Samsung touch, Samsung Galaxy, HTC Desire und BlackBerry Storm oder BlackBerry Torch…

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