Tradition und Testosteron

In der Dezember 2009 / Februar 2010 Ausgabe des Magazins „UNIcompact“ war zu lesen: Unschlagbar günstige Mieten für Zimmer in bester Lage, schnell Anschluss in einer neuen Stadt und Kameraden fürs Leben finden – dies sind verlockende Angebote, mit denen studentische Verbindungen versuchen Nachwuchs zu werben. Aber was verbirgt sich hinter den Fassaden der schmucken…

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Claudia Roth stellt das Oktoberfest als “größte offene Drogenszene“ dar

Götz A. Primke berichtete in seinem Blog am 20. August 2009 folgendes:

… „Claudia Roth weiß, wovon sie spricht. Denn auf dem Oktoberfest ist auch die Grüne – gern auch in Begleitung von Corporierten in den Boxen der Münchner Studentenverbindungen im Schottenhamel-Festzelt – einer Wiesn-Maß nicht abgeneigt.“ …

Quelle: LeGourmand.de

Quelle Foto: box14.de

Vom Sinn, gelebt zu haben

Über den Corpsstudenten und Widerstandskämpfer Adam von Trott zu Solz war am 9.08.2009 folgender Artikel von Volker Ullrich in der Zeitung „Die Zeit“ zu lesen: Adam von Trott wusste sofort, dass sich die Nazis politisch nicht würden zähmen lassen. Eine würdige Biografie zum 100. Geburtstag des Widerstandskämpfers Im Jahr der »Nürnberger Gesetze«, 1935, schrieb der damals…

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„Weinen gilt als primitiv“ Die Cutterin und Regisseurin Cho Sung-hyung über Heimatlose, Wacken und Handgranaten im Sportunterricht.

Die Frankfurter Rundschau veröffentlichte am 24. 06.2009 ein Interview mit der Cutterin und Regisseurin Cho Sung-hyung. Frau Sung-hyung hielt u.a. folgendes fest: … Frankfurter Rundschau:  „Also findet der Kampf der Kulturen gar nicht statt?“ Frau Sung-hyung: „Nicht in Wacken. In Deutschland schon. Ich habe in Marburg studiert, dort habe ich mich täglich als Ausländerin gefühlt. Auf…

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Studentisches Couleur in historischem Fahrwasser – Entstehung und Wandel der Greifswalder Studentenverbindungen

In der Zeitschrift „POMMERN“ veröffentlichte der Autor Christian Anders in der Ausgabe 4/2009 folgenden Artikel:

Wenn die Welt unterginge, so Reichskanzler Bismarck dereinst, dann wolle er nach Mecklenburg emigrieren. Dort passiere schließlich alles fünfzig Jahre später. Man könnte meinen, der Ausspruch des Eisernen Kanzlers gilt nicht minder für Vorpommern und seine kurzzeitige Heimat Greifswald. Hier erweckt der historische Charme bunten Studentencouleurs und beflaggter Verbindungshäuser bei vielen Touristen noch heute den Eindruck einer Zeitreise. Wie aber konnten diese verbindungsstudentischen Strukturen und Traditionen die Irrungen zweier Weltkriege und totalitärer Systeme scheinbar unbeschadet überstehen?

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Der Arzt, dem Patienten ohne Papiere vertrauen

Im Hamburger Abendblatt war am 22. Februar 2009 folgendes über den Arzt und Corpsstudenten Dr. med. Hubertus-Eberhard Zimmermann zu lesen: Mehr als 230 Menschen aus rund 30 Nationen hat Hubertus-Eberhard Zimmermann [Corps Thuringia Jena] schon behandelt. Die meisten leben illegal in Hamburg. Der Campingtisch ist aufgeklappt, die Sprechstunde beginnt. Einmal in der Woche wird aus…

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Erlanger «Pfarrerstochter» machte Furore – Lockere Studentenvereinigung ohne Korpszwang erregte wegen ihres Namens Anstoß – Verbot misslang

Am 2.01.2009 veröffentlichte der Autor  Heinrich Hirschfelder folgenden Aufsatz in den Nürnberger Nachrichten oder in der Nürnberger Zeitung. «Pfarrerstochter» – so nannte sich die Erlanger «Vereinigung auswärtiger inaktiver Corps-Studenten» des Kösener SC [Kösener Senioren-Convents-Verband]. Vor hundert Jahren sorgte dieser studentische Stammtischzirkel mit dem sonderbaren Namen für einigen Gesprächsstoff. Der Pfarrerverein der protestantischen Landeskirche in Bayern…

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